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Personal/Hintergrund
05.06.2015

Der Regionsvorsitzende informiert!

Nun ist sie in vollem Gange: die sog. „tischtennislose Zeit“ zwischen den aktiven Spielrunden. Von dem einen spätestens ab dem zweiten Spieltag herbeigesehnt, von dem anderen hingegen als „schlimmste Zeit des Jahres“ gefürchtet, gelten doch für ihn die Tage ohne Ausübung des Lieblingshobbys als verlorene Tage.

Wie dem auch sei: Möge jeder für sich entscheiden, ob eine vollständige Pause angeraten ist, mit vermindertem Engagement oder aber im üblichen Rahmen weitertrainiert wird.

Für Eure Funktionäre gelten die traditionellen Zeitfenster der Erholungsphasen nur eingeschränkt, sind doch spätestens mit dem letzten Spieltag der abgelaufenen Saison bereits die Weichen für die nach den Sommerferien startende neue Spielrunde zu stellen.

Ein Großteil dieser Weichenstellungen kann auf dem jährlichen Regionstag abgearbeitet werden, wobei die Vorbereitung zu dieser Jahreshauptversammlung letztlich wesentlich darüber entscheidet, ob es eine zügige und reibungslose Veranstaltung wird oder ob vor versammelter Runde eine Menge dicker Bretter zerschnitten werden müssen. Dank glänzender Vorbereitung im Team des Regionsvorstandes gelang es uns bislang  nach meiner Erinnerung stets, einvernehmliche und zügige Beschlussfassungen herbeizuführen. Zumindest kann ich mich nicht an eine „Kampfabstimmung mit harten Bandagen“ erinnern. Und das ist auch gut so! Hierdurch ist sichergestellt, dass unsere Vorständler ebenso wie unsere ebenso fleißigen Staffelleiter (sie zählen zum erweiterten Vorstand)  ihr Aufgabengebiet nicht nur mit Elan, sondern auch mit Spaß beackern. Bleibt dieser Spaß am Ehrenamt einmal dauerhaft aus, so ist es m.E. nur noch eine Frage der Zeit, wann der Funktionärsposten niedergelegt wird.

Sicherlich hat sich diese positive Grundeinstellung in unserer Region herumgesprochen, gehören wir doch zu den wenigen Regionen auf Verbandsebene, denen es bislang immer gelang, alle angebotenen Ämter auch mit kompetenten Mitstreitern besetzen zu können. Dies macht uns alle natürlich auch nicht zu Unrecht ein wenig stolz!

Deutlich weniger Spaß macht zumindest mir aktuell die Mitarbeit im Verbandsgremium Hauptausschuss, wo  durch ständige Störfeuer einiger weniger sog. Tischtennisfreunde das enorme Arbeitspensum von Präsidium und Geschäftsstelle in einer Art und Weise angegriffen wird, wie es nach meinem Dafürhalten nicht mehr akzeptabel ist und dem hoffentlich im Interesse unseres Hobbys bald Einhalt geboten werden kann. Mehr möchte ich hierzu an dieser Stelle gar nicht anmerken, aber vielleicht macht sich der ein oder andere Amtsinhaber einmal wirklich persönlich ernsthaft Gedanken darüber, ob sein Handeln der Weiterentwicklung des Verbandes wirklich dienlich sein kann! Das wäre offensichtlich schon ein erster Erfolg.

Wer die Internetseiten von Region und Verband aufmerksam und regelmäßig verfolgt, wird sicherlich schnell erkennen, welch enormer persönlicher Einsatz aller ehrenamtlicher  Mandatsinhaber und hauptamtlicher Geschäftsstellenmitarbeiter erforderlich ist, um auch künftig einen optimalen Spielbetrieb für uns alle sicherzustellen. Und dies trotz aller Randerscheinungen und gesellschaftspolitischer Entwicklungen, welche sich aufgrund aktueller Zeitgeschehnisse auf alle kultur- und sporttreibenden Vereine ebenso wie auf andere gesellschaftliche Gruppierungen in den unterschiedlichsten Art und Weisen auswirken. Längst erfüllen unsere Vereine neben ihrer klassischen sportlichen Aufgabenstellung auch ungezählte unverzichtbare gesellschaftspolitische Aufgaben. Auch in der jetzt verstärkt auf uns zukommenden Integrationsarbeit, die weltweiten Flüchtlingsströme sind kurz- und mittelfristig nicht zu stoppen, werden wir uns ebenso erfolgreich einbringen, wie wir dies in der Vergangenheit bei der Bewältigung der  Auswirkungen der deutschlandweiten demografischen Entwicklung, der Einführung von Ganztagsschulen und, und, und… immer wieder getan haben. All dies machen wir gerne und mit einer Menge Herzblut und bei all diesen Zielsetzungen sind wir auf die Unterstützung und Mitarbeit unserer Basis angewiesen.

Und schon schließt sich der Kreis: Damit eine Basis überhaupt unterstützend agieren kann, ist deren Bestand auch langfristig zu sichern. Dies wiederrum kann letztlich nur funktionieren, wenn unsere Vereine auch bereit sind, sich aktiv in die Nachwuchsarbeit einzubinden. Wer dem flammenden Powerpoint-Vortrag unseres Nachwuchsbeauftragten Bernd Boos beim Heckener Regionstag – der nicht nur mich restlos begeisterte – aufmerksam gefolgt ist, wird meine Einschätzung sicherlich teilen. Seither erhalte ich übrigens annähernd wöchentlich positive Rückmeldungen, dass bereits eine stolze Reihe unserer Vereine nach Jahren der Stagnation wieder in aktives Jugendtraining eingestiegen sind. Feste Trainingszeiten mit kompetenten Übungsleitern bereichern verstärkt das örtliche Vereinsleben. Super und weiter so!

Die jüngsten Nachwuchsranglisten in Simmern haben mit 131 Startern und deutlich über 600 Spielansetzungen (!) einen Umfang erreicht, den wir seit Bestehen unserer Region bislang auch noch nicht annähernd vorzuweisen hatten. Hierauf dürfen wir alle zu Recht mächtig stolz sein, wobei wir uns jedoch nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen dürfen. So auch Bernd Boos, welcher sich nach eigenem Bekunden aktuell mächtig Gedanken darüber macht, wie wir künftig verstärkt die Zahlen im weiblichen Nachwuchsbereich optimieren können. Wir unterstützen diese Bemühungen!

An Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten sollte es Bernd Boos auch hier nicht fehlen, wird er doch als neu berufener Ressortleiter Regions-Vereinsentwicklung zweifelsohne im Meinungsaustausch mit den Amtsinhabern anderer Regionen und dem rheinländischen Vizepräsident Frank Mittnacht von deren Erfahrungen profitieren können und eine weitere Belebung unserer Region erwirken.

Neu in unserm Regionsteam ist im Übrigen auch der Pfalzfelder Achim Weikert, welcher ab sofort das Amt unseres Öffentlichkeitsbeauftragten – Michael Bedersdorfer musste diese Funktion aus privaten Gründen zur Verfügung stellen – besetzt. Ich bin überzeugt, dass er sich neben der Betreuung unserer Homepage als Hauptaufgabe auch in weiteren Arbeitsfeldern einer modernen und zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich einbringen wird. Wir freuen uns über den neuen kompetenten Mitstreiter im Team! Herzlich willkommen!

Abschließend möchte ich es nicht versäumen, nochmals und gerne auch gebetsmühlenartig auf den Besuch des am 18. Juli in Oberwesel anberaumten Verbandsservicetages hinzuweisen. Zwecks Vermeidung von Wiederholungen verweise ich an dieser Stelle auf die zahlreichen inhaltlichen Ausführungen auf der Verbandsseite im Internet. Als gastgebende Region sollte der Termin als Pflichtbesuch im Kalender von allen Regionsvereinen vorgemerkt sein. Oder? Dies wäre für uns Regionsfunktionäre ein „Tischtennis-Traum“! Das Programm ist gigantisch. Auf geht’s!

Ich wünsche Euch allen eine herrliche und erholsame Sommerzeit.

Euer Jürgen Johann


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