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Sport Da/He, Sport Jugend
20.10.2015

Förderung von Flüchtlingsprojekten durch LSB Rheinland Pfalz

Der rheinland-pfälzische Sport wird aus seiner LSB-Sportstiftung 50.000 Euro für integrative Maßnahmen und Projekte rheinland-pfälzischer Sportvereine und -verbände bereitstellen. Diesen Beschluss fasste der Landessportbund in seiner jüngsten Präsidiumssitzung Ende September. Projekte mit Vorbildcharakter oder besonderer Nachhaltigkeit, die sich an die Zielgruppe der Flüchtlingskinder richten, können zusätzlich über eine enge Verzahnung mit der der Initiative „Kinderglück“ der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz unterstützt werden.

Vor dem Hintergrund des anhaltend starken Zuzugs von Flüchtlingen bekennt sich der Sport in Rheinland-Pfalz ausdrücklich zu einer Willkommenskultur. Die 6.300 Sportvereine im Land mit ihren 1,5 Millionen Mitgliedern treten jeglicher Form von Fremdenfeindlichkeit entschieden entgegen, betont das LSB-Präsidium in einer Grundsatzerklärung gleichermaßen für den LSB, seine Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz sowie die angeschlossenen Verbände. „Aus dem Selbstverständnis von gegenseitigem Respekt und der Übernahme von Verantwortung heraus sind in den vergangenen Wochen vielfältige Initiativen von Vereinen, Verbänden und Sportbünden entstanden, die Flüchtlingen neue Lebensperspektiven öffnen wollen“, sagt LSB-Präsidentin Karin Augustin. Herausragende Aufgabe des Landessportbundes sei es dabei, die Vereine und Verbände in ihren Integrationsanstrengungen zu unterstützen und ein Netzwerk der Hilfe aufzubauen. Als Anlauf- und Beratungsstelle für die Sportvereine fungiert eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von LSB, Sportbünden, Fachverbänden und der LSB-Sportjugend.

Informationen zur Förderung von Maßnahmen und Projekten mit Flüchtlingen im Vereinssport sowie einen Flyer mit Anregungen und Ideen zur Integration von Flüchtlingen in Sportvereinen sind erhältlich über den Landessportbund, Oliver Kalb, Tel. 06131/2814-411, E-Mail: o.kalblsb-rlpde.



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