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Sport Senioren
19.05.2016

Hunsrück-Duo traf auf dicke Brocken

Tischtennis-Ehepaar Schwickert bei Deutschen Meisterschaften der Senioren

Mit den Dillendorfern Egon und Ursula Schwickert hatte die heimische Tischtennisregion einmal mehr gleich zwei Eisen bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren, die über die Pfingsttage in Kassel ausgetragen wurden, im Feuer. Eines vorweg: Beide spielten ein tolles Turnier in ihren elitären Starterfeldern.


Als Ranglistensiebter in der bundesweiten Ü 80-Einstufung war Egon Schwickert in seiner vierköpfigen Platzierungsgruppe topgesetzt. Eine Oberschenkelzerrung machte ihm jedoch heftig zu schaffen und so war er letztlich froh, die Gruppenspiele immerhin noch als Gruppenzweiter beenden zu können. Gegen Bertold Schwind (Schleswig-Holstein) musste er sich3:1 geschlagen geben, während er die beiden weiteren Partien für sich entscheiden konnte.


Das Achtelfinale bescherte ihm mit Peter Stolzenburg (Sachsen) einen unangenehmen Gegner. Dieser agierte mit sicherem kontrolliertem Angriffsspiel auf der Vorhand- und mit Noppen außen auf der Rückhandseite, gegen das Egon kein Rezept fand. Somit verlor er klar mit 0:3. Im Doppel war mit seinem saarländischen Partner Petry, der für den erkrankten Rheinländer Günter Krauß nachrückte, ebenfalls im Achtelfinale Schluss. Im Mixed kam das Aus nach gewonnener ersten Runde im Viertelfinale. Dort war er mit der Schleswig-Holsteinerin Erika Brüggen am Start. „Letztlich kann ich ernsthaft nur dann höhere Ansprüche stellen, wenn die Gesundheit vollkommen mitspielt. Dies war diesmal leider nicht der Fall und daher kann ich mit den Ergebnissen gut leben“ resümierte das Hunsrücker Tischtennis-Urgestein.


Bei einem Blick auf die Q-TTR-Werte rechnete sich Ü 50-Akteurin Ursula Schwickert keine allzu große Chancen auf ein Weiterkommen nach den Gruppenspielen aus. Doch sie erwischte einen Sahnetag. Gegen die wesentlich höher eingestufte Brandenburgerin Anka Mutke gelang ein überraschender 3:2-Erfolg. Auch gegen Minh Ebell (Sachsen) behielt die angriffslustige Hunsrückerin mit 3:1 die Oberhand. Die Überlegenheit der in ihrer Gruppe Topgesetzten Gerti Dietrich (Bayern) musste sie neidlos anerkennen. Als Gruppenzweite zog sie als einzige Vertreterin der Region 7 ihrer Altersgruppe in die Hauptrunde ein. Auch dort verkaufte sie sich gut, musste sich aber nach großartigem Match mit 1:3 der Hamburgerin Sabine Weichel geschlagen geben.


Im Mixed war mit dem saarländischen Partner Ralf Heib und im Damen-Doppel an der Seite der Pfälzerin Cornelia Metz in der ersten Runde Endstation. (kjo)


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