Logo
Sport Da/He, Sport Jugend
01.05.2017

3. Schinderhannes-Open des Tus Sohren bringt viele Überraschungen mit sich

Jugend setzt sich gegen Erfahrung durch

Am Ostersamstag richtete die Tischtennis-Abteilung des TuS Sohren in der Großraumsporthalle am Schulzentrum Sohren-Büchenbeuren die 3.Schinderhannes-Open aus. Nach den beiden Turnieren in den Vorjahren, die jeweils von allen Beteiligten in den höchsten Tönen gelobt wurde, wollte man auch in diesem Jahr wieder einen unvergesslichen Tag mit allen Spielern, Zuschauern und Helfern der Tischtennis-Abteilung verbringen.


Für eine erneute hervorragende Wettkampfstätte sorgten in den Tagen vor dem Turnier die Helfer des TuS Sohren unter der Leitung des Abteilungsleiters Daniel Schüler. „Die Spielfelder, die Bar und Theke sowie die Grillstätte und der Flammkuchenofen haben uns in den letzten Tagen so einige Stunden Arbeit und Erschöpfung gekostet. Wenn man aber am Ende das fertige Ergebnis sieht und wieder einmal das Lob von allen Anwesenden erhält, weiß man, dass es dies wert war“, so Schüler nach dem Turnier.


Am frühen Morgen begann man die 3.Schinderhannes-Open mit den Spielklassen für die Jugendlichen. Bei den Boys-Open A (Jahrgänge 2003 – 2006) konnte sich im vereinsinternen Finale Michel Fiedler (TuS Sohren) gegen seinen Mannschaftskameraden Andreas Nemoschkalo mit 3-2 durchsetzen. Auf dem 3.Platz landete Tino Reichert vom TuS Briedel. Den Titel bei den Girls-Open A sicherte sich Isabell Görgen (TuS Briedel) vor Gabriela Yfantidis (TuS Rheinböllen) und Lara Sophie Schneiders vom TTV Leideneck.

Bei den Boys-Open B (Jahrgänge 2007 und jünger) triumphierte Jakob Konrad (TuS Sohren), der Emil Butzen und Felix Kühn (beide TuS Briedel) auf die Plätze verwies. Die Girls-Open B konnte direkt im Finale entschieden werden, wo sich Hanna Müller (Sohren) gegen Lea Rubner (Bärenbach) die Oberhand behielt.


Ab 14.00 Uhr standen sich dann die Frauen und Männer ohne Spielberechtigung im Rahmen des Jedermann-Turnier bzw. Jederfrau-Turnier gegenüber. Viele Altbekannte aber auch einige Neue nutzten die Chance zum dritten Mal nach 2015 und 2016 um die Platzierungen zu kämpfen.


In der mit sieben Spielern besetzten Jedermann-Klasse, die im Modus Jeder-gegen-Jeden ausgetragen wurde, setzte sich Vorjahresgewinner Manfred Augustin (Womrath) vor Uwe Seckler (Sankt Katharinen) durch. Auf dem geteilten 3.Platz landeten Vladimir Nemoschkalo (Sohren) und Ralf Adam (Maitzborn).


Die Jedefrau-Klasse (4 Teilnehmerinnen) war bis zum Ende hart umkämpft und sehr spannend. Irina Nemoschkalo (Sohren) konnte sich hier den Titel vor Giulia Rämmler (Sohren) sichern, die im Jahr 2015 Siegerin und im Jahr 2016 Dritte dieser Klasse war. Den Bronzerang teilten sich mütter- und töchterlich Jana und Friederike Trotzky (beide Krummenau).

Die mit an höchster Spannung erwartete Konkurrenz begann dann um 18.00 Uhr in Form des Vorgabeturniers. Im Vorhinein wurden aber noch Sonderpreise für verschiedene Spieler und Vereine vergeben:



Ältester Spieler:

Frank Dieter-Rentmeister (TuS 04 Monzingen e. V., Jahrgang 1944)


Weiteste Anreise:

Miriam Gnad (TTC Esslingen)


Verein mit den meisten Spielern beim Vorgabeturnier:

TTFC Waldrohrbach (9 Spieler)


92 Teilnehmer duellierten sich in zwölf Secher- und vier Fünfergruppen um den Einzug in die KO-Runden. Schon in den Vorrundengruppen scheiterten einige Spieler mit höheren QTTR-Werten am Einzug in Runde 2. Das mittlerweile zum Mitternachtsturnier gewordene Turnier fesselte die Zuschauer bis zum Ende. In den Runden bis zum Halbfinale kam es dann bei einigen Spielern zum Favoritensterben. So auch bei Nick Grimm (TTC Notzingen/Wellingen) der als Sieger der beiden letzten Jahre bereits im Sechszehntelfinale alle Hoffnungen auf das Triple begraben musste. Für die Runde der letzten 4 qualifizierten sich Justin Seckler (VfR Simmern), Bernd Schuler (TV Eintracht Cochem), Michael Frick (TV 1866 Bad Tölz) und André Horbach (TTC Hermeskeil). In den Halbfinalen setzten sich Seckler gegen Frick und Schuler gegen Horbach jeweils mit 3-1 durch.


Das Finale des Vorgabeturniers zwischen Justin Seckler und Bernd Schuler bot der noch vollen Halle Tischtennis der Extraklasse mit teilweise weltklasse Ballwechseln aus unmöglichen Winkeln. Nach langem spannenden Kampf unter der Leitung von Schiedsrichter Thomas Berg setzte sich Seckler mit 3-2 gegen den Altmeister Bernd Schuler durch.


„Das Jahr 2015 war klasse, das Jahr 2016 hat alles überboten und auch 2017 war ein Fest für Alle“, so das Fazit. Die Teilnehmerzahl ist zwar etwas leicht zurückgegangen, dafür war das Teilnehmerfeld aber hochwertig besetzt. Bereits für 2018 haben sich jetzt schon einige Spieler mündlich angemeldet.

 

Bilder der Veranstaltung findet ihr hier.


Zeitraum