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Personal/Hintergrund, Regionstag
13.04.2018

Bericht Regionsvorsitzender 2018

Liebe Tischtennisfreundinnen und –freunde,

gleichwohl es seit der jüngsten Spielrunde einige personellen Veränderungen im erweiterten Regionsvorstand gab, ist es mir natürlich eine große Freude, auch heute wieder auf ein einmal mehr erfolgreiches Tischtennisjahr zurückblicken zu können. Allen Aktiven war es auch diesmal dank mannigfachem Engagement der ehrenamtlichen Funktionäre vergönnt, ihr schönes Hobby im ungetrübten Umfeld ausüben zu können. Beispiele aus anderen Regionen und Verbände zeigen, dass dies beileibe nicht selbstverständlich ist und zahlreiche dort unbesetzte Funktionärsposten dokumentieren das vielfach zurückgehende Interesse verantwortungsbewusster Tischtennisfreunde, sich überhaupt noch für ein beliebiges Funktionärsamt zur Wahl zu stellen!

 

Diese Thematik wurde auch wiederholt im TTVR-Hauptausschuss diskutiert und trotz aller Änderungsbemühungen – jüngstes Beispiel: mit dem Sohrener Bernd Boos wurde unser langjähriger Regionsfunktionär zum TTVR-Vizepräsidenten Sport berufen; wir gratulieren und drücken ihm natürlich für dieses wichtige Amt alle Daumen! – werden auch die Stimmen lauter, welche eine Reduzierung der bislang acht Regionen und die damit einhergehende Reduzierung der Funktionärszahlen auf Regions- bzw. Verbandsebene einfordern. Spätestens bei der avisierten Fusion mit den benachbarten  rheinhessischen Tischtennisfreunden (angestrebt ist bekanntermaßen das Jahr 2020!) wird hier Farbe bekannt werden müssen! Bislang sehen wir in unserem Vorstand für die Region Rhein-Hunsrück übrigens noch keinen Änderungsbedarf, sind wir doch personell richtig gut aufgestellt. Deshalb – auch wenn ich mich wiederhole –  an dieser Stelle erneut ein ganz dickes Dankeschön an alle unsere ehrenamtlichen Mitstreiter, sei es an verantwortlicher Stelle in unseren Basisvereinen, sei es für das Engagement unserer Staffelleiter oder weiterer Funktionsträger und Schiedsrichter und, und, und…

 

Und Dank gebührt auch den immens fleißigen Verantwortlichen unseres Verbandes, egal ob als Mitarbeiter in der Geschäftsstelle, als Präsidiums- oder als Ausschussmitglied oder als Kadertrainer – alle haben einen Superjob geleistet und sich in vielen Arbeitsstunden engagiert. Prima und weiter so!

 

Ähnlich wie mit dem schwindenden Interesse an irgendwelchen Ämterbesetzungen verhält es sich ja auch mit den stetig zurückgehenden Mitgliederzahlen der Aktiven, wobei trotz aller Bemühungen gerade der weibliche Mannschaftssport sich heute schon in äußerst schwierigem Fahrwasser bewegt.

 

Der „Rattenschwanz“ ist bekannt: Mit sinkenden Mitgliederzahlen sinken Einnahmen und Zuschüsse, letztlich sind Beitragserhöhungen zulasten der Basis kaum noch vermeidbar. Eine Entwicklung, die niemand will, aber deren Fortsetzung wohl kaum wirksam und erfolgsversprechend entgegen zu wirken ist.

 

Wie schnelllebig ist unser gemeinsames Hobby: Im letzten Jahr stand das Mammutprojekt „neue Wettspielordnung“ auf der Agenda. Heute bereits ist dies kein Thema mehr! Auch wenn für die Basis theoretisch noch ein weiteres Spieljahr Wartezeit möglich wäre, werden bereits nach Ende der auf der Zielgerade befindlichen 2017/18er Saison viele weitere Vereine auf den Plastikball umstellen. Dies macht m.E. auch Sinn, da bereits jetzt übergeordnete Regions- und Verbandswettkämpfe mit dem Plastikball gespielt werden. Die Geschäftsstelle wird sich nochmals konkret zu dieser Thematik äußern.

Etwas Sorge bereitet natürlich auch uns allen die Entwicklung auf höherer Sportebene, sprich insbesondere bei den maßgeblichen Verantwortungsträgern im LSB. Ich bin noch nie so oft wie in den letzten Monaten darauf angesprochen worden, wobei wiederholt der Tenor sich im alten geflügelten Hunsrücksprichwort wiederfindet: „Wir hier unten halten die Gröschelchen zusammen, und da oben schmeißen sie das Geld mit beiden Händen raus!“ Bezogen wird sich zumeist auf einige „unheilverkündende“ diesbezügliche Presseartikel. Hierzu muss ich allerdings eingestehen, dass ich mich nicht genug in dieser äußerst komplexen Materie und den prekären Geschehnissen in der Vergangenheit auskenne, um hier auch nur ein annähernd neutrales Urteil bilden zu können. Unglücklich sind die Publikationen jedoch allemal! Warten wir die weitere Entwicklung ab, auf die wir tischtennisbegeisterte Sportler ohnehin nur sehr, sehr bedingt – wenn überhaupt – Einfluss ausüben können.

 

Der Einladung zum diesjährigen Regionstag ist zu entnehmen, dass wir in Hundheim „hohen“ Besuch erhalten. Unser neuer Verbandspräsident Felix Heinemann hat sein Kommen zugesagt und da wollen wir doch (hoffentlich) in richtig großer gemeinsamer Runde die Möglichkeit des avisierten Gedankenaustauschs wahrnehmen. Und wer dann noch Zeit, Lust und Kraft hat, sollte den Vereinsservicetag am darauffolgenden Tag in Rheinböllen nicht versäumen. Auch dieser Besuch ist äußerst lohnenswert, wobei ich nochmals auf die regelmäßigen Ankündigungen auf der TTVR-Homepage ausdrücklich verweise und für einen Besuch werbe.

 

In Sachen Homepage sind wir ebenfalls gut aufgestellt, wobei hier allerdings die Basis sich noch mehr einbringen könnte. Es ist also noch „Luft nach oben“!

 

Mein abschließendes besonderes Dankeschön gilt einmal mehr unseren Presseredakteuren der Rhein-Hunsrück-Zeitung, allen voran den Herren Michael Bongard und Mirko Bernd,  mitsamt ihren „Zuarbeitern“. Das ist schon was Tolles und keinesfalls selbstverständlich, wie wir hier trotz einer Fülle anderer Sportarten angemessen berücksichtigt werden. So macht Zeitunglesen Spaß!

 

 

 

Wir sehen uns in Hundheim. Ich freue mich. Bis denne und

mit sportlichen Grüßen

 

 

Euer

Jürgen Johann

Regionstag 2018

 


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