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Personal/Hintergrund
17.12.2018

Wortmeldung Jahresabschluss 2018

Liebe Tischtennisfreundinnen und –freunde, so kurz vor dem Jahreswechsel besteht einmal mehr hinreichend Gelegenheit zu einer kleinen Rückschau sowohl auf die abgeschlossene Hinrunde wie auch vorausblickend auf neue Aufgaben im bald beginnenden Jahr.

Allen Halbzeit-Klassensiegern zum Gewinn der sog. Herbstmeisterschaft mein herzlicher Glückwunsch.

Und das es auch diesmal eine letztlich für alle lockere Spielzeit wurde - dafür nutze ich diese Gelegenheit, um allen im Funktionärsteam, insbesondere den Vorstandsmitgliedern und Staffelleitern, aber auch den Verantwortlichen aus den unterschiedlichsten Ämtern innerhalb der Regionsvereine ein dickes Dankeschön zukommen zu lassen.

„So soll es sein – so kann es bleiben!“ Machen wir doch einfach weiter so!? Dies wird uns nicht in allen Belangen möglich sein, dürfte doch das kommende Jahr einiges an Veränderungen bringen, an dessen Ende dann (wenn alles glatt läuft) der mit immensem Aufwand in der Vorbereitung befindliche Zusammenschluss unseres rheinländischen TT-Verbandes mit den rheinhessischen Nachbarn zum „R.TTVR.R“ stehen! Seien wir an dieser Stelle und zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin erwartungsfroh und „guter Hoffnung“! Wie sich konkret diese Fusion auf die sog. Basisvereine innerhalb der heutigen Regionen auswirken wird, bleibt abzuwarten. Es gibt mehrere Modelle einer zweckdienlichen Zielumsetzung und ich bin aufgrund des mannigfachen Engagements der Verantwortlichen beider Verbände recht sicher, dass nach dem 31.12.2019 der TTVR in der heutigen Form Vergangenheit sein wird!

Die lange in der Diskussion befindliche Reduzierung der Ist-Zahl von aktuell acht Regionen im TTVR ist wohl derzeit vom Tisch. Wie lange sich der dann neue Landesverband R.TTVR.R diese Anzahl, ergänzt um zwei weitere Regionen aus dem ehemaligen RTTV-Gebiet, mitsamt allen Gremien, Ehrenamtler und auch Kosten erlauben kann, bleibt abzuwarten. Wir alle kennen doch die Problematik der Suche nach freiwilligen Ehrenamtlern, die letztendlich dafür Gewehr bei Fuß stehen, dass der Laden läuft… Wir Rhein-Hunsrücker sind diesbezüglich noch vorbildhaft besetzt, aber dies ist nicht überall so. Nun denne, wir werden sehen – ich gehe davon aus, dass irgendwann im kommenden Jahr ein außerordentlicher Verbandstag die letzten Weichen zur Fusion in die gewünschte Stellung bringen wird.

Wir Rhein-Hunsrücker Funktionäre haben uns in unserer jüngsten Jahresabschluss-Sitzung einen weiteren Versuch Richtung verstärkter weiblicher Mitgliedergewinnung auf die Fahnen geschrieben. Vielleicht können wir diesem wirklich schwierig zu bestellenden Acker doch noch irgendwie ein paar Früchte entlocken. Gerade unsere benachbarte Region Neuwied/Koblenz hat hier schon recht gute Erfolge zu verzeichnen und hier sollten wir für dieses in der Sportentwicklung angesiedelte Projekt schon was lernen können… Schau´n mer mal!

Dem ein oder anderen, aber sicher nicht der großen Masse, ist bekannt, dass zu den TTVR-Gremien auch ein sog. Ehrenrat, aktuell besetzt mit insgesamt sechs rüstigen und allesamt seit Jahrzehnten tischtennisbegeisterten Senioren, zählt. Ein durchaus sinnvolles Gremium, dem langjährige Mitarbeiter des TTVR angehören, die sich um die Belange des Tischtennissportes im Verbandsgebiet besonders verdient gemacht haben. Den Vorsitz führt mit Heinz-Alfred Fuchs unser hochgeschätzter Ehrenpräsident. Er hat in diesen Tagen signalisiert, dass er sich durchaus eine Verjüngungskur im Kreise der honorigen Herrschaften vorstellen kann und die Regionen bei der Suche potentieller Mitstreiter im Ehrenrat um Unterstützung gebeten. Da bislang aus unserer Region noch kein altgedienter Tischtennisfreund dem Ehrenrat angehört, fange ich diesen Ball gerne einfach mal auf und frage in die Reihen, ob sich vielleicht doch ein ehrenamtlicher Rhein-Hunsrücker, selbstverständlich gerne auch weiblichen Geschlechts, vorstellen kann, in diesem oftmals auch ausgleichend oder gar streitschlichtend wirkenden Gremium mitzuwirken. Neugierig geworden? Entsprechende Interessenbekundungen leite ich gerne weiter.

Ein anderes „Mini-Thema“ hat uns im erweiterten Vorstand auch noch beschäftigt, welches auf der Vorgabe beruht, dass vor Saisonbeginn sowohl Vor- wie auch Rückrunde terminlich vollständig durchterminiert werden müssen. Gerade in einer Reihe von Hunsrückvereinen mit Spielstätten in Dorfgemeinschaftshäusern etc. führte diese Praxis aufgrund überdurchschnittlich vieler Zwangsspielverlegungen (Hochzeiten, Beerdigungskaffees, Ratssitzungen und anderes mehr sind nicht langfristig vorhersehbar…) zu einigem Ärger. Wir haben daher den Verbandsspielleiter um eine dahingehende Lösungsfindung bemüht, dass in wenigen Ausnahmefällen ein zweiter Staffeltag nach Beendigung der Vorrunde unausweichlich ist. Auch dieses „Mini-Problemchen“ sollten wir locker gehändelt kriegen.

Nach meiner Information werden in anderen Regionen zunehmend Vereine zu Kostenbeteiligungen für die Abwicklung im laufenden Spielbetrieb (wir reden insbesondere wieder von Spiellokalitäten in  sog. Dorfgemeinschaftshäusern) herangezogen. Ist dies auch in unserer Region schon der Fall? Falls ja, lasst es mich bitte wissen.

Noch ein Letztes: Längst haben sich wohl die allermeisten unserer Aktiven mit dem Plastikball mehr oder weniger „angefreundet“ oder zumindest arrangiert und es ist auch allen bekannt, dass ab dem 1. Juli 2019 auch in unteren Klassen der Plastikball verpflichtend wird und fortan keine Zelluloidbälle im offiziellen Spielbetrieb mehr eingesetzt werden dürfen.
Indem ich Euch allen in meinem persönlichen, aber auch im Namen aller Funktionäre und Staffelleiter unserer Region eine frohe und geruhsame Weihnachtszeit im Kreise Eurer Lieben sowie ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr 2019 wünsche, verbleibe ich
mit den allerbesten Wünschen aus Boppard

Euer
Jürgen Johann

Regionsvorsitzender Rhein-Hunsrück


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